PHOTOVOLTAIK
Photovoltaik ist die Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie durch Solarzellen. Der Sonnenstrahl fällt auf eine sehr hauchdünne Siliziumschicht des Photo-
voltaikmodule, dadurch bewegen sich die Elektronen und es kommt zum Gleichstrom-
fluss. Die Umwandlung in Wechselstrom erfolgt mittels Wechselrichter. Anschließend kann der Wechselstrom in das Netz einspeist werden.
Verschiedenen Zelltypen unterscheiden sich hinsichtlich Herstellungsaufwand und damit Kosten und Wirkungsgrad.
Anlage
Ein wesentlicher Faktor der Effizienz der Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung ist die Ausrichtung der Solarzellen. Ideal ist ein Solarzellenwinkel bzw. Dachneigung von 30° und die genaue Modulausrichtung nach Süden.
Eine Abweichung nach Südost- oder Südwest verringert zwar die jährliche Strahlungssumme, liegt aber noch im akzeptablen Bereich.
Ein Abstand der Solarmodule zum Dach bewirkt einen kühlen Luftstrom an der Unterseite und mindert nicht den Wirkungsgrad der kristallinen Solarzellen durch Überhitzung.
Profit
Der Boom der Photovoltaikanlagen ist vorrangig auf die Einspeisevergütung zurückzuführen. Dabei handelt es sich um eine finanziell Vergütung für den überschüssigen Solarstrom. Die deutschen Stromanbieter sind dazu verpflichtet, diesen Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen und dafür eine gesetzlich festgeschriebene hohe Vergütung zu entrichten die staatlich gefördert wird.
Damit kann eine Photovoltaikanlagen erstklassige Renditen erzielen.
Strahlenintensität
In Deutschland strahlt die Sonne
pro Jahr ca. 950 - 1200 kWh (Kilowattstunden) Solarenergie auf jeden Quadratmeter. Dies ist der ungefähre Stromverbrauch einer Person in Deutschland.
LINKS ZUM THEMA
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